Mega-Bus

Aus Atari Wiki
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Erstmals bei den Geräten der Mega ST Serie hat Atari die Möglichkeit vorgesehen, Erweiterungen des Systems vorzunehmen. So wurde im Gehäuse des Mega ST Platz gelassen, um eine zusätzliche Erweiterungskarte unterzubringen.

An den 64 Anschlüssen des Erweiterungsanschlusses stehen im Prinzip alle Signale der 68000er CPU zur Verfügung, d.h. das sowohl der komplette Adress- als auch der Datenbus und alle wesentlichen Steuer- und Meldeleitungen herausgeführt sind.

Alle Ausgangssignale sind ungebuffert und können einen LS-TTL-Eingang treiben.

Das Signaltiming am Megabus ist das einer normalen 68000er CPU mit einem Takt von 8MHz. Deshalb können Peripherieeinheiten auch ohne Probleme so angeschlossen werden wie sie an einer normalen 68000er-CPU angeschlossen würden. Dazu muß dem angeblichen, aktiven Busmaster (das ist die Einheit, welche gerade die Kontrolle über die Bussteuerung besitzt, also in der Regel die CPU) mit einem LOW auf der BR-Leitung (BR=Bus-Request Anfrage für Busübernahme) signalisiert werden, daß eine andere intelligente Einheit die Bussteuerung übernehmen will.


Für den Mega-Bus gibt es diverse Erweiterungen wie:

  • Soundkarten
  • DSP Karten
  • Professionelle Audiohardware (AES/EBU Boxen)
  • Grafikkarten
  • Netzwerk
  • Multifunktionskarten (bis hin zur "Medusa")