PAK68/3: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Original Prozessor wie in fall des Atari, wird durch die PAK68/3 ersetzt. Die PAK wurde lange Zeit ausschlißlich als Platine mit GALs und Bestückungsplan vertrieben. Es sind rund 1000 Lötstellen notwendig um eine PAK komplett aufzubauen (=fertigzulöten).
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Der Original Prozessor mit 8MHz, wie in Fall des Atari STs, wird durch die PAK68/3 ersetzt. Die PAK wurde lange Zeit ausschlißlich als Platine mit GALs und Bestückungsplan vertrieben. Es sind rund 1000 Lötstellen notwendig um eine PAK komplett aufzubauen (=fertigzulöten).
 
Der Original-Prozessor am ST-Motherboard muß ausgelötet werden und durch einen Prozessorsockel ersetzt werden, in den dann die PAK (und gegebenenfalls obendrauf die FRAK) eingesteckt wird.
 
Der Original-Prozessor am ST-Motherboard muß ausgelötet werden und durch einen Prozessorsockel ersetzt werden, in den dann die PAK (und gegebenenfalls obendrauf die FRAK) eingesteckt wird.
  

Version vom 13. August 2007, 16:23 Uhr

PAK68/3 steht für Prozessor Austausch Karte in der 3. Generation. Es handelt sich dabei um die stärkste Beschleunigerkarte, die für original Ataris ST (bzw. STe) verfügbar ist. Dabei wird der ursprüngliche 8MHz Motorola 68000 Prozessor eines Atati STs mit einem Motorola 68030 Prozessor ausgetauscht – die Takfrequenz des neuen Prozessors kann bis zu 50MHz betragen. Die PAK ist als Selbstbau-Projekt in der Zeitschrift c't von November 1993 in Erscheinung getreten. Der Entwickler dieses Projekt ist Holger Zimmermann.

Hardware-Daten

  • 68030 Prozessor mit 32 Bit sowie Instruction- und Data-Cache on Chip, PMMU
  • 68881 oder 68882 FPU (nachrüstbar)
  • 32KB Second-Level-Cache (erweiterbar)
  • 32 bis 50 MHz Taktfrequenz
  • Ein angepaßtes TOS 3.06 des Atari TT kann auf der PAK installiert werden (nachrüstbar)
  • Fallback Funktion auf die 68000er CPU wenn Software unsauber geschrieben worden sind (nachrüstbar)
  • Hohe Kompatibilität duch ein sauberes Businterface

Erweiterungen zur PAK

  • FRAK/1 (aka FRAK030)

Durch diese Erweiterung hat man die möglichkeit die PAK68/3 mit bis zu 16MB TT-RAM-kompatibles Fast-RAM nachzurüsten

  • FRAK/2

Durch diese Erweiterung hat man die möglichkeit die PAK68/3 mit bis zu 64MB TT-RAM-kompatibles Fast-RAM nachzurüsten

  • Panther/2

Durch diese Erweiterung hat man die Möglichkeit Grafikkarten vom Typ seng ET4000- oder ATI Mach32/64 zu betreiben. Weiterhin ist es möglich NE2000 kompatible Ethernetkarten zu betreiben.

  • PuPla ( PufferPlatine )

Stabilisiert den Rechner mit installierter PAK68/3

Installation

Der Original Prozessor mit 8MHz, wie in Fall des Atari STs, wird durch die PAK68/3 ersetzt. Die PAK wurde lange Zeit ausschlißlich als Platine mit GALs und Bestückungsplan vertrieben. Es sind rund 1000 Lötstellen notwendig um eine PAK komplett aufzubauen (=fertigzulöten). Der Original-Prozessor am ST-Motherboard muß ausgelötet werden und durch einen Prozessorsockel ersetzt werden, in den dann die PAK (und gegebenenfalls obendrauf die FRAK) eingesteckt wird.

System

Die PAK kann nur in den Atari Rechner eingebaut werden, die auf ein 68000er CPU basieren, System wie der Atari TT oder der Falcon können nicht mit dieser Karte bestückt werden. Durch das einfache auswechsel der GAL Chips ist die PAK3 auch auf andere System einsetztbar,so das auch der Apple Macintosh und Amiga unterstützt wird.

Leistungs-Daten

Die Leistungssteigerung sind von einige Faktoren abhängig. Wurde zusätzlich zur PAK68/3 eine FRAK-Erweiterung (Fasstramkarte) eingebaut, was für eine Bildschirmauflösung wird benutzt und wie schnell ist der System Bustakt?

Im Vollausbau sind Leistungssteigerungen bis zum Faktor 10 (also + 1000%) möglich Man kann jedenfalls sagen dass man, wenn die PAK68/3 erstmal installiert ist, sie nicht mehr missen möchte.

Atari ST Computer mit PAK + FRAK zählen neben Atari Falcons mit Beschleuniger sowie den Clones Milan, Medusa und Hades zu den schnellsten verfügbaren Atarisystemen.

Weblinks