Matrix M128

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Karte

Komplettansicht der Bestückungsseite

01 M128 Komplettansicht Bestückungsseite.JPG


Frontansicht

02 M128 Frontansicht.JPG


Komplettansicht der Lötseite

03 M128 Komplettansicht Lötseite.JPG


Nahaufnahme der Bestückungsseite

04 M128 Nahaufnahme Bestückungsseite.JPG


Nahaufnahme der Lötseite

06 M128 Nahaufnahme Lötseite.JPG




Umbau

Insgesamt müssen nur 4 Leiterbahnen getrennt werden, nämlich eine auf der Bestückungsseite und drei auf der Lötseite.

Dann den MC10ETL25 auf der Lötseite upside down mit doppelseitigem Klebeband oder Kleber fixieren, verdrahten mit 6 kurzen Leitungen (Fädeldraht) und 3 Dioden (oder 3 Widerstände zu je 33 - 47 Ohm) verbauen.

Ich empfehle ausdrücklich die Verwendung von Dioden statt der Widerstände!

Dabei jeweils die Kathode in Richtung VGA Buchse und die Anoden zusammen an Pin 7 des MC10ETL25.

Vorteil der nachbeschriebenen Lösung: es muss keine Leitung von der Bestückungsseite zur Lötseite oder umgekehrt gezogen werden.


Zuerst die Leiterbahn zu Pin 4 der VGA Buchse auf der Bestückungsseite vorsichtig trennen. Mehr ist auf der Bestückungsseite nicht zu machen!

05 M128 Bestückungsseite Pin4 getrennt.jpg


Dann auf der Lötseite die Leitungen zu Pin 2, zwischen 2 und 3 sowie die Leistung zu Pin 15 der VGA Buchse auftrennen. Das Bild zeigt schon den fixierten MC10ELT25 mit teilweiser Verkabelung.

08 M128 Lötseite Pin 2 3 15 getrennt.jpg


So sollte das Ganze in der Theorie aussehen.

07 M128 Nahaufnahme Lötseite mit Beschriftung.jpg


So sieht dann der komplett fertige Aufbau aus. Ich habe die Fädeldrähte danach noch mit etwas Klebeband fixiert.

10 M128 fertig aufgebaut mit Dioden.JPG


Hier die Belegung des MC10ETL25.

22 M128 MC10ETL25.jpg


Hier das Schaltbild von Alanh. Der Umbau der M128 beschränkt sich lediglich auf den eingekreisten Teil, da die benötigten -5V auf der M128 glücklicher Weise selbst erzeugt werden.

Im Schaltbild sind 3 Widerstände a 390 Ohm - damit funktioniert es nicht! Das Bild bleibt schwarz.

23 M128 Schaltplan.jpg




Software

Softwareseitig ist lediglich das M128.PRG ins den Autoordner zu legen, möglichst weit vorn. Mehr ist nicht zu machen (kein VMG, keine Inf oder Cfg).

Die Einstellung lässt auch einen syncronen Zweimonitorbetrieb bei 640 x 480 Pixeln zu.

Der Bootvorgang via Atari Bildschirmausgabe sieht dann so aus (zu den Optionen kommt man durch Drücken der linken Shift-Taste). Man beachte die Auflösung von 1014 x 1024, natürlich in 2 Farben.

09 Bootvorgang.jpg



Durch den Umbau bleiben natürlich die Atari-Standardauflösungen erhalten.


Ergebnis mit Diodenaufbau

Vorweg: das Ergebnis hängt auch vom verwendeten Monitor ab.

Hier mein wirklich gutes Bild auf einem Benq 7347FPs. Lediglich ein leichter Moire-Effekt, der aber nicht stört.

18 M128 an Benq FP737 mit Dioden perfektes Bild.JPG


Hier die Nahaufnahme dazu.

19 M128 an Benq FP737 Nahaufnahme mit Dioden perfektes Bild.JPG


Dasselbe auf einem NEC 1970NXp. Im Vergleich zum Benq FP737 ist das Bild etwas schlechter, aber noch akzeptabel.

16 M128 an NEC 1970NXp mit Dioden.JPG

Die Nahaufnahme des NEC 1970NXp.

17 M128 an NEC 1970NXp Nahaufnahme mit Dioden.JPG




zum Vergleich: Ergebnis mit Verwendung von Widerständen statt Dioden

Man kann auch statt der Dioden 3 Widerstände mit Werten jeweils zwischen 33 - 47 Ohm verwenden. Indes ist das Bild schlechter, wie insbesondere auf den Nahaufnahmen zu sehen ist. Es wird nicht alles angezeigt.

Hier das Ergebnis bei Verwendung von 3 Widerständen zu je 33 Ohm. Bild am NEC 1970NXp.

14 M128 an NEC 1970NXp mit 33 Ohm.JPG


Hier die Nahaufnahme dazu. Das Bild ist deutlich schlechter. Icon-Darstellung nicht zu empfehlen. Textdarstellung auf dem Desktop ist akzeptabel.

15 M128 an NEC 1970NXp mit 33 Ohm Nahaufnahme.JPG




Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit ist zunächst einmal subjekt, nach meinem Empfinden aber schon ohne NVDI erstaunlich schnell; mit NVDI natürlich noch deutlich besser.

Ohne NVDI.

20 M128 ohne NVDI.JPG


Mit NVDI.

21 M128 mit NVDI.JPG





Viel Spaß beim Nachbau!

By Gaga, 01/2016