Alternativer Speicher (TT-RAM): Unterschied zwischen den Versionen

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Spätestens mit der Einführung von [[MiNT]] mit [[MiNTNet]] war eines klar, Mit dem Normal-Ausbau von RAM waren Ataris nicht sehr gesegnet. Spätestens nach einigen Anwendungen geriet man RAM-technisch schnell an seine Grenzen.  
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Spätestens mit der Einführung von [[MiNT]] mit [[MiNTNet]] war eines klar, mit dem Normal-Ausbau von RAM waren Ataris nicht sehr gesegnet. Spätestens nach einigen Anwendungen geriet man RAM-technisch schnell an seine Grenzen.  
Vor allem bei den 16-Bit-Maschinen, die deutlich mehr verwalten können, wurde ein aus meiner Sicht entscheidenter Fehler gemacht. Es wurde eine [[MMU]] mit nur 10 (0-9) Adressleitungen verwendet. Dies beschränkt den Adressbereich für das RAM auf 4MB ST-RAM.  
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Vor allem bei den 16-Bit-Maschinen, die deutlich mehr verwalten können, wurde ein aus meiner Sicht entscheidender Fehler gemacht. Es wurde eine [[MMU]] mit nur 10 (0-9) Adressleitungen verwendet. Dies beschränkt den Adressbereich für das RAM auf 4MB ST-RAM.  
Um diesen Fehler zu korrigieren, gab bzw. gibt es heute noch abenteuerliche Anleitungen, wie die 11. Adressleitung in teilweise fliegender Verdrahtung ersetzt wird. Der Vorteil liegt hier bei den STe`s, die von Haus aus mit SIMM-Sockeln ausgerüstet waren, und somit mit 4x4 MB ausgerüstet werden könnten.  
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Um diesen Fehler zu korrigieren, gab bzw. gibt es heute noch abenteuerliche Anleitungen, wie die 11. Adressleitung in teilweise fliegender Verdrahtung ersetzt wird. Der Vorteil liegt hier bei den STes, die von Haus aus mit SIMM-Sockeln ausgerüstet waren, und somit mit 4x4 MB aufgerüstet werden konnten.  
Das gab satte 14 MB. klar, 4x4 macht 16, aber das Board(16-BIT) !!! kann nur 14MB, die letzten 2MB wurden einfach ausgebelendet!!.  
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Das gab satte 14 MB, klar, 4x4 macht 16, aber das Board(16-BIT) !!! kann nur 14MB, die letzten 2MB wurden einfach ausgeblendet!!.  
Dennoch, solche Modifikationen waren recht abenteuerlich zu bewergstelligen.  
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Dennoch, solche Modifikationen waren recht abenteuerlich zu bewerkstelligen.  
Aus diesem Grund gab es einige Erweiterungen die als Alternative Ram Erweiterung bezeichnet worden ist.
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Aus diesem Grund gab es einige Erweiterungen die als Alternative RAM Erweiterung bezeichnet worden sind.
  
Diese Ram-Erweiterungen wurden direkt auf den 68000er BUS gesetzt, entweder auf denn [[Mega-BUS]] oder sie wurden direkt auf die CPU gelötet. Diese Erweiterugen haben Vor- und Nachteile.
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Diese RAM-Erweiterungen wurden direkt auf den 68000er BUS gesetzt, entweder auf den [[Mega-BUS]] oder sie wurden direkt auf die CPU gelötet. Diese Erweiterungen haben Vor- und Nachteile.
  
Die Vorteile sind das die CPU darauf direkt zugreifen kann, ohne über den gesamten ST bus zum Ram gehen muß. Was aus sicht der CPU einen hohe Geschwindigkeit brachte.
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Die Vorteile sind das die CPU darauf direkt zugreifen kann, ohne über den gesamten ST Bus zum RAM gehen muß. Was aus Sicht der CPU eine hohe Geschwindigkeit brachte.
Der Nachteil liegt darin das keine Zugriffe durch die Hardware geschehen können (Video, DMA,...) und somit nur von Speziellen Anwendungen Nutzbar.
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Der Nachteil liegt darin das keine Zugriffe durch die Hardware geschehen können (Video, DMA,...) und somit nur von speziellen Anwendungen nutzbar.

Aktuelle Version vom 10. März 2008, 18:32 Uhr

Spätestens mit der Einführung von MiNT mit MiNTNet war eines klar, mit dem Normal-Ausbau von RAM waren Ataris nicht sehr gesegnet. Spätestens nach einigen Anwendungen geriet man RAM-technisch schnell an seine Grenzen. Vor allem bei den 16-Bit-Maschinen, die deutlich mehr verwalten können, wurde ein aus meiner Sicht entscheidender Fehler gemacht. Es wurde eine MMU mit nur 10 (0-9) Adressleitungen verwendet. Dies beschränkt den Adressbereich für das RAM auf 4MB ST-RAM. Um diesen Fehler zu korrigieren, gab bzw. gibt es heute noch abenteuerliche Anleitungen, wie die 11. Adressleitung in teilweise fliegender Verdrahtung ersetzt wird. Der Vorteil liegt hier bei den STes, die von Haus aus mit SIMM-Sockeln ausgerüstet waren, und somit mit 4x4 MB aufgerüstet werden konnten. Das gab satte 14 MB, klar, 4x4 macht 16, aber das Board(16-BIT) !!! kann nur 14MB, die letzten 2MB wurden einfach ausgeblendet!!. Dennoch, solche Modifikationen waren recht abenteuerlich zu bewerkstelligen. Aus diesem Grund gab es einige Erweiterungen die als Alternative RAM Erweiterung bezeichnet worden sind.

Diese RAM-Erweiterungen wurden direkt auf den 68000er BUS gesetzt, entweder auf den Mega-BUS oder sie wurden direkt auf die CPU gelötet. Diese Erweiterungen haben Vor- und Nachteile.

Die Vorteile sind das die CPU darauf direkt zugreifen kann, ohne über den gesamten ST Bus zum RAM gehen muß. Was aus Sicht der CPU eine hohe Geschwindigkeit brachte. Der Nachteil liegt darin das keine Zugriffe durch die Hardware geschehen können (Video, DMA,...) und somit nur von speziellen Anwendungen nutzbar.